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pruhus bis pruođ (Bd. 7, Sp. 339 bis 340)
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Artikelverweis pruhus Gl 3,298,33 s. AWB briuhûs.
 
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pruinu Gl 1,149,32 (R) s. AWB brûn.
 
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[pruna Gl 4,363,1 in quoquemela (sc. coccymela) color brun ut pruna ist lat.; es liegt wohl eine Nebenform von lat. prunusPflaume(nbaum)’ vor, vgl. Is., Et. XVII,7,10: Coccimela, quam Latini ob colorem prunum vocant; vgl. dazu noch Mlat. Wb. II,762 s. v. coccymela.]
 
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prunan Gl 2,169,33 s. AWB bringan.
 
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prunat Gl 1,301,55 s. AWB brûn.
 
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prunchulle Gl 1,68,3 (PaRa) s. AWB brunquella. [Bd. 7, Sp. 340]
 
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prunckan in prunckan edho sundarlihhi eximietas Gl 1,128,25 (K) ist nicht sicher gedeutet, s. AWB prunnekang.
 
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prunnekang in prunnekang in doldō arhapani eximietas sublimitas Gl 1,128,25 (Pa) ist nicht sicher gedeutet, Bed. etwaAußerordentlichkeit, Vortrefflichkeit’. Die ältere Forschung bezog den Beleg wegen der Parallelglossierung prunckan in K (s. dort) auf das Part. Praet. (gi-)brungan zu bringan, das allerdings der lat. Vorlage nicht entspricht. Splett, Stud. S. 195 setzt das Wort als ?prunkanî st. f. an u. stellt es fragend zu mhd. prunken sw. v., nhd. DWB prunk. Dabei muss jedoch für beide Hss. irregulärer Verlust desangenommen werden, obwohl dieses in arhapani Pa, sundarlihhi K u. suntarlihi Ra erhalten ist. Daher bestimmt Lühr, Expressivität S. 97 prunckan als Inf.prunken; die germ. Entsprechungen sind jedoch als ôn-Verb anzusetzen. Um ohne die Annahme starker Entstellung auszukommen, ließe sich ein Komp. auf -gang annehmen; das Erstglied sowie die Form doldō bleiben dabei freilich unklar.
 
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pruno H 3,1,3 s. AWB brunno.
 
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pruõ Gl 2,734,6 s. AWB bruoder.
 
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pruođ Gl 2,773,55 s. AWB bruoten.

 

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