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afarôn bis affaltar (Bd. 1, Sp. 33)
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Artikelverweis afarôn s. AWB avarôn sw. v.
 
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afarunga s. AWB avarunga st. f.
 
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afatot Gl 2,224,49 s. AWB fatôn sw. v.
 
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afdan s. AWB aftan adv.
 
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afdero s. aftero adj. comp.
 
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afdersluzel s. AWB aftersluzzil st. m.
 
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afdirherme s. AWB afterhemidi st. n.
 
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afel s. apful st. m.
 
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âfermî st. f.; vgl. ae. orfirm(u). — Graff III, 695.
a-fermi: nom. sg. Gl 1,177,17. 254,9 (beide R).
Unsauberkeit, Schmutz: squalor.
 
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affa sw. f., frühnhd. affe; mnd. āpe; vgl. auch Rhein. Wb. 1,68. — Graff I, 159.
aff-: nom. sg. -a Gl 4,209,8 (sem. Trev.); acc. sg. -un 2,449,41 (clm 14 395, 11. Jh.). Das spätbair. affa 3,34,5 (andere Hss. affe, aff) s. unter AWB affo, dort auch den acc. pl. affun 1,431,49, da das Oberd. außer dem Namen der ägyptischen Göttin keinen Beleg für das (nd.) Fem. affa kennt.
Äffin, (weibl.) Affe: affun [Venerem precaris? comprecare et] Simiam [Prud., P. Rom. (X) 256] Gl 2,449,41. simia lamia (l. simia, Katara S. 177) graece 4,209,8.
Vgl. affo, affin.
Vgl. Palander, Tiern. S. 21.
 
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affaltar st. m., bair. affalter, vgl. Schm. 1,41; ae. apulder f. m.; an. apaldr.
affaltar: nom. sg. Gl 2,159,5 (Sg 876, 8. Jh.).
Es ist dies der einzige sichere Beleg für das Maskulinum. Weitere Formen auf -er sind erst vom 12. Jh. an wieder überliefert und lassen sich von denen des Femininums, für das sie vom 14. Jh. an auch die allein üblichen sind, nicht mehr scheiden. Sie sind deshalb unter affoltra eingeordnet, auch wenn damit zu rechnen ist, daß ein Teil von ihnen zum Maskulinum gehört.
Apfelbaum: [sunt incerti generis inter femininum et neutrum, ut buxus pirus prunus] malus [Donati ars 375,35]. [Bd. 1, Sp. 34]