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bent bis bensuge (Bd. 1, Sp. 875 bis 876)
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Artikelverweis bent mhd. st. n., nhd. benet(zucker); vgl. frz. pénide.
benit: nom. sg. Gl 3,515,11 (clm 27 329, 14. Jh.).
durch Beimischung von Tragant in feste Form gebrachter Zuckersaft, dem heutigen Gerstenzucker, Tortenzucker vergleichbar: dragantum; dr. steht hier in einem Pflanzenglossar und bezeichnet an sich die Tragantstaude, den Stragel, Astragalus (tragacantha) L. Der Glossator hat aber offenbar an das gleichnamige gallertartige, verhärtende Sekret der Pflanze gedacht, das schon im frühen Mittelalter dazu diente, Zuckersaft in feste Form (Streifen, Rollen, Stangen) zu bringen, z. B. zum Zwecke der Herstellung von Pillen, Pastillen, Tabletten, wie der Tragant auch heute noch in der Pharmazie und zur Herstellung von Tortenzierat (Tragantblumen) verwendet wird.
Vgl. Hegi iv, 3,1402 ff., Marzell, Wb. 1,501.
 
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benkilîn st. n., mhd. benkelîn, nhd. bänklein. — Graff III, 131.
Nur im SH A u. B belegt, stets im Nom. Sing.
banki-lin: Gl 3,168,14. — benk-:-ilin Gl 3,168,14; -elin 211,7 (B); -elen 168,15; bænk-elin: ebda.
kleine Bank, kleiner Schemel: bankilin scamnellum.
 
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benkôn sw. v., mhd. MWB benken. — Graff III, 131 s. v. gabanchot.
gi-penchoten: part. prt. acc. sg. m. Gl 1,814,75 (M, Wien 2723, 10. Jh.).
mit Bänken, Sitzgelegenheiten versehen: [et ipse ostendet vobis coenaculum magnum] stratum [Luc. 22,12].
Vgl. bankôn sw. v.
 
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benni s. ban st. m.
 
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gi-benni st. n.
gi-benni: acc. sg. S 324,30 (Lorscher B.).
Gebot, Vorschrift: ih gihu, thaz ih ... (thaz? Hs. thero) g. thero fastono inti thero crucithrahto so nierfulta noh nihialt so ih scolda. Steinm. konjiziert ... thero gibennidero fastono ... und meint, [Bd. 1, Sp. 876] daß der letzte Schreiber in gibenni thero getrennt habe, weil erdie partizipiale Genetivendung -dero unter dem Einfluß der vorangehenden und folgenden thero als pluralischen Genetiv des Artikels faßte.Seine Konjektur hat jedoch den Nachteil, daß das von irfullen und haltan erforderte Akk.-Obj. fehlt. Die Hs. bietet es mit gibenni, von dem die Gen. Plur. thero fastono und thero crucithrahto abhängig sind. Nicht bei g. thero scheint mir ein Schreiberfehler vorzuliegen, sondern bei dem störenden thero vor g. Hat es der Schreiber unter dem von Steinm. vermuteten Einfluß der anderen thero aus einem thaz verschrieben oder überhaupt erst eingefügt?
 
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[Benniko as. s. Eigennamen.]
 
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benniwrz s. AWB brenniuuurz st. f.
 
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[Benno as. s. Eigennamen.]
 
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bennurz s. AWB beinuuurz st. f.
 
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benrenki s. AWB beinrenkî st. f.
 
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bensuge, -suhe s. AWB binisûga sw. st. f.