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gîên bis gif (Bd. 4, Sp. 252)
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Artikelverweis gîên sw. v. — Graff IV,106.
gîêt: 3. sg. Nb 144,1 [155,8]; gîîen: inf. Nc 699,11 [17,8] (verschr.?).
1) gierig sein: ube indigentia io giet . unde io gerot . unde mit sachon erscoben uuirt nam si haec hians semper . atque aliquid poscens . expletur opibus Nb 144,1 [155,8].
2) nach etw. streben, mit Präp. zi + Dat. d. Sache: unde riet si iro giien ze golde . unde ze allen uuibzierdon et auro ac monilibus inhiare ... persuaserat Nc 699,11 [17,8].
 
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gienen OF 2,9,82 s. AWB jenêr.
 
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gi . engemes Mayer, Glossen S. 14,24 s. AWB gi-hengen.
 
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giente Gl 1,305,65 s. AWB gi-eiden.
 
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gieres Gl 1,603,11 s. AWB eiten.
 
Artikelverweis 
gierun Gl L 382 s. AWB gi-erben.
 
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gieuene WA 89,5 s. geban.
 
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gieuila Gl 3,362,12 s. AWB gibilla.
 
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giezepoum lothon Gl 4,76,20 (Sal. a 1, clm 13 002, 12. Jh.; 1 Hs. geizpoum, 1 giezilbovm) ist der Bildung nach unklar. Graff III, 120 gibt einen eigenen Ansatz; vielleicht ist es verschr. für geizboum; z. Bed. vgl. dort.
 
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giezilbovm lothos Gl 4,76,21 (Sal. a 1, clm 22 201, 12. Jh.; 1 Hs. geizpoum, 1 giezepoum) ist der Bildung nach unklar. Das Ahd. Gl.-Wb. S. 195 setzt geiilboum als fraglich an; z. Bed. vgl. AWB geizboum.
 
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[gif and. conj.; vgl. mnd. mnl. jof; afries. ief, ieftha; vgl. Franck - van Wijk, Et. wb. S. 466 s.v. of I.
gif: S 363,29 (nd. Gl., später Druck); zu g vor i vgl. Lasch, Mnd. Gr. § 342,2.
in einschließender Bed.: oder, und; gif verbindet zwei nominale Größen, die im Gegensatz zueinander stehen, aber ein größeres Ganzes bilden: gode rithe given scel aller there thinge, the ic ge gefrumede, godere gif uvelere.]