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bis n (Bd. 6, Sp. 945 bis 946)
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Artikelverweis n Mayer, Glossen S. 63,25 (clm 4542, Hs. 9. Jh.), verkürzt geschriebene, unterzeilig eingetragene Gl. zu lat. non wohl in: [amice per fidem, sed] non [amice per operationem, Greg., Hom. II,38,12, PL 76,1289C], ist nicht sicher deutbar; der Beleg könnte zu °niuuiht pron. indef., adv. oder zu °nalles adv. gehören.
 
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n Nievergelt, Glossierung S. 504,621b (clm 18547,2, 10./11. Jh.) zu: [Maximus imperator rempublicam] gubernabat [Sulp. Sev., Dial. 2,6 p. 187,17] bleibt unklar, vgl. Nievergelt z. St. Über lat. gubernabat steht noch eine weitere Eintragung mit unsicherem d u. einem weiteren Buchstaben.
 
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n Vetus Lat. S. 46,14 (Sg 1394, Gll. 8. Jh.; n unsicher) zu: [tristis erat (adolescens) enim habens multas] possessiones [Matth. 19,22] ist nicht sicher deutbar. Wegen der Eintragung über -es von possessiones könnte -n als Flexionsendung interpretiert werden. Zu erwägen wäre aber auch -n aus eigan st. n.Grundbesitz’, vgl. dazu Nievergelt, Vetus Lat. S. 46. 53.
 
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n (oder m?) S 174,3d,17 Anm. 26 (Preds. C) ist mit Hellgardt, ZfdPhil. 130,41 vielleicht zu konjizieren als lat. legebatur; vgl. dazu noch Ahd. Wb. 6,1 s. v. m.
 
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n S 176,6ab,14 (vgl. ZfdA. 133,358,14, vgl. auch ZfdPhil. 130,46,14; Preds. C) in: .. uone den guoten uuerchin . sunter da .. n uole also diu heiligi scrifth chuit [vgl. sustinens non lassescat vel discedat dicente scriptura, vgl. ZfdPhil. 131,69] ist nicht gedeutet.
 
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n S 176,6ab,23 (vgl. ZfdA. 133,358,23, vgl. auch ZfdPhil. 130,46,23; Preds. C) in: daz ist der sehste staph dera die- muoti. daz er sih in all uuis .. un .. n scule [vgl. sextus humilitatis gradus est, si omni vilitate vel extremitate contentus sit monachus, ZfdPhil. 131,69] ist nicht gedeutet.
 
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n S 177,6c,13 (vgl. auch ZfdPhil. 130,47,13; Preds. C; nur die zweite Hälfte des Buchstabens erhalten) in: daz ist der ahte staph dera diemuoti. daz er .. n [vgl. octabus humili- [Bd. 6, Sp. 946] tatis gradus est, si nihil agat monachus, nisi quod communis monasterii regula uel maiorum cohortantur exempla, ZfdPhil. 131,70] ist nicht gedeutet.
 
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n S 178,7d,17 (vgl. auch ZfdPhil. 130,49,17; Preds. C), in bruchstückhafter Überlieferung in: so ni .. predigare .. eite . uuande uone gote .. n, ist nicht gedeutet.
 
Artikelverweis 
n Np 118 T,147 (Hs. V3 = K.-T. 10,474a,6) s. naht.
 
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n9 Gl 3,288,30 s. AWB mûs.
 
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n.. Ernst, Griffelgl. S. 205,1 (clm 6263, Gll. 9. Jh. (?); n unsicher, kaum mehr entzifferbare, stark verwischte Eintragung) zu: [sed inter haec sciendum nobis est, ut sic exerceatur] zelus [rectitudinis contra prava acta proximorum, quatenus in fervore districtionis nullo modo relinquatur virtus mansuetudinis, Greg., Hom. I,17 p. 1501] ist nicht sicher deutbar. Ernst a. a. O. schließt eine Glossierung von zelusEinsatz, Strebendurch nîd st. m. aus u. erwägt eher einen Anschluss an Weiterbildungen wie nîdîg ‘neidisch, eifersüchtig’.