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neswortz bis neuuet (Bd. 6, Sp. 1190 bis 1191)
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Artikelverweis neswortz Beitr. 73,263,200 s. nessiuuurz.
 
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n& S 175,5c,1 (Preds. C) in: net .. daz er den .. ni tare den er frume scolti in bruchstückhafter Überlieferung ist nicht gedeutet.
 
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.. net Nievergelt, Glossierung S. 532,674a (zu Gl 2,755,38) s. rûnen.
 
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netde Gl 3,399,24 s. AWB nât.
 
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neteta Thoma, Glossen S. 17,26 s. ni u. tuon.
 
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netger sparus Gl 3,375,19 (Jd; danach spiez venabulum) ist nicht sicher deutbar. Ausgehend vom lat. Bezugswort u. der Glossenumgebung liegt wohl ein Komp. zu gêr st. m.Speermit unklarem Erstglied vor. Im Gl.Wortsch. 1,240 wird eine Zuordnung zu azgêr st. m. Wurfspeererwogen.
 
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nethde Gl 3,399,24 s. AWB nât.
 
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neunderfrezze Gl 2,64,1 (Eins. 149, Hs. 10. Jh.; zur Lesung aus geheimschriftl. nfxndfrfrszzf mit wohl aus f verschriebenem Schaft-s vgl. Tax, Sprachwiss. 26,347 Anm. 25; von Steinm. nicht aufgelöst) zu: [quisquis volet perennem cautus ponere sedem stabilisque nec sonori sterni flatibus euri et fluctibus minantem curat] spernere pontum [, montis cacumen alti bibulas vitet harenas, Boeth., Cons. 2,4 p. 35,6] bleibt unsicher; für die Interpretation ist die Gl. vntfrezzindan oder vnterezzindan (geheimschriftl. vntfrfzzkndbn) zu lat. (fluctibus) mi- [Bd. 6, Sp. 1191] nantem Gl 2,58,59 (Eins. 179, 10. Jh.; vgl. Tax a. a. O. u. S. 365 mit Anm. 39 sowie K.-T. 1A,70 zu K.-T. 1,75,21) heranzuziehen (vgl. Steinm. Anm.), die wohl falsch abgeschrieben und plaziert wurde; demnach läge ni partikel u. ein mit untar- (?) präfigiertes Verb frezzan oder ezzan vor; zur Bed.von unten anfressen, aushöhlen, untergrabenvgl. Tax a. a. O. S. 365 s. v. unterezzan st. v.; Steinm. z. St. erwägt dagegen für den ersten Teil der Gl. lat. undea Welle’.
 
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neuo s. nibu.
 
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neuuare als konjunktionale Fügung ni uuâri ‘es sei denns. ni u. uuesan.
 
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neuuet Mayer, Glossen S. 111,6 s. niuuiht; zur Deutung s. AWB nedredes.